Smartes Fische Füttern

Unsere Sicon-Fördergurte transportieren Fischfutter in Aquakulturen schonend und sicher.

Smartes Fische Füttern Regelmäßig schlagen Umweltschützer Alarm: Die Meere seien leergefischt, überwärmt und versinken im Müll. Das ist nicht nur für die Meeresbewohner eine Katastrophe, für die rasant ansteigende Weltbevölkerung, die auf die wichtige Eiweißquelle Fisch langfristig angewiesen ist, ebenso. Ohne hochtechnologisierte Tiefsee-Aquakulturen wird es zukünftig eng, den Bedarf zu decken.

Smarte Lösungen, die Fischzucht in Offshore-Anlagen vor die Küsten verlagern, steuern diesem Trend entgegen. Beispielsweise entwickelt das norwegische Unternehmen Ocean Farming, eine Tochter von SalMar und einem der weltweit größten Produzenten von Zuchtlachs, ein neues Technologiekonzept, das das Wohlbefinden der Fische verbessert und zugleich die Nachhaltigkeit sowie Wachstum auf limitierten Nutzflächen sicherstellt.
 

1,5 Millionen Fisch in 14 Monaten

Smartes Fische Füttern Die Anlage hat mit dem gigantischen Durchmesser von 110 Metern und dem Volumen von 250.000 Kubikmetern (entspricht etwa 200 Standard-Becken) ausreichend Kapazität, um in 14 Monaten 1,5 Millionen Fisch heranwachsen zu lassen. Rund 20.000 Sensoren kommen dabei zum Einsatz – und ermöglichen eine vollautomatische Überwachung und Fütterung der Fische.

Die Herausforderung hierbei ist, einen besonders schonenden und achtsamen Transport des Futtermittels sicherzustellen, da sich ansonsten Feinstoffe absetzen und die Gewässer belasten könnten. Unser jahrelang bewährtes geschlossenes Fördergurtsystem Sicon war für Ocean Farming die perfekte Lösung. Auf der Fischzucht Ocean Farm 1 kommen die flexibel einsetzbaren Fördergurte zum Transport des Fischfutters in der Norwegischen See zum Einsatz. Diese haben sich bereits beim schonenden Transport von Fischfutter in Fabriken, sowie bei der Beladung von Schiffen und beim Transport des Futters im Schiffsinneren seit mehr als einem Jahrzehnt bewährt. Von der Aufnahme- bis zur Abgabestation bleibt das System geschlossen und verhindert, dass Feinstoffe austreten und die Umwelt belasten. „Unsere Gurte sind in der Lage vom Lagerraum der Pellets im Kiel des Schiffes bis an Deck enge Kurvenradien von weniger als einem Meter und wie in dieser Anwendung Steigungen in einem Winkel von 13° problemlos zu überwinden“, sagt Daniel Grimes von Continental.
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Insbesondere die Kautschuk-Mischung haben unsere Entwickler angepasst: Zum einen um die Pellets zu schonen, zum anderen um die Fördergurte gegen die rauen Bedingungen auf hoher See zu schützen.
 

Sicherheit und Komfort an Bord

Weitere Vorteile bietet das geschlossene Sicon-System beim täglichen Handling vor allem in Puncto Sicherheit und Komfort. „Unsere Gurte erhöhen den Wohlfühlfaktor an Bord. Sie halten Gerüche fern und Matrosen können ihre Schuhe auf den Zwischendecks und in den Aufenthaltsräumen ausziehen“, betont Grimes.
 
Daniel Grimes

Daniel Grimes hat das Projekt seitens Continental verantwortet – und selbst Zeit auf einem Fischfutterschiff verbracht:

„Wir haben für die Pellets eine spezielle Kautschuk-Mischung entwickelt, die ölbeständig ist und den Ansprüchen der Fischfutterindustrie entspricht. Sauberkeit an Bord oder auf der Ocean Farm 1 ist ein entscheidender Faktor. Schließlich geht es hier um Nahrungsmittel.“


Zurzeit sind fünf weitere Sicon-Systeme an Bord von Schiffen und einer Anlage in einer Fischfutterfabrik installiert. Wir unterstützen dabei unsere Kunden nicht nur bei der Installation der Gurte, sondern kümmern uns auch um die Instandhaltung. Dazu gehören enger Kundenkontakt und Vor-Ort-Schulungen der Mannschaft. So können die Matrosen im Ernstfall selbst handlungsschnell agieren.

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